controversial weapons (CWM)
Investoren, die Aktien oder Anleihen von Unternehmen halten, die geächtete oder andere kontroverse Waffen wie Streumunition oder Landminen herstellen, sehen sich großen Reputationsrisiken ausgesetzt. Ähnliches gilt für Banken und Versicherungen, die an entsprechende Unternehmen Kredite oder Versicherungsschutz vergeben.
Für die Datenbank oekom Controversial Weapons Monitor hat oekom research weltweit rund 400 Unternehmen identifiziert, die im Verdacht stehen, kontroverse Waffen herzustellen. Bei rund 250 Unternehmen hat die detaillierte Recherche den Verdacht bestätigt oder zumindest Indizien dafür ergeben, dass Unternehmen in die Produktion kontroverser Waffen involviert sind. Dazu gehören Emittenten von Aktien und Anleihen, aber auch Unternehmen, die eher aus Finanzierungs- oder Versicherungssicht interessant sind.
Die Datenbank bietet Detailinformationen zu allen diesen Unternehmen. Dokumentiert wird unter anderem, welcher Art das Involvement ist (z. B. Produzent bzw. Händler kontroverser Waffen oder Muttergesellschaft eines solchen Unternehmens) und um welche Waffen es sich konkret handelt. Berücksichtigt werden dabei Hersteller von
Atomwaffen | |
biologischen / chemischen Waffen | |
Minen | |
Streumunition | |
Uranmunition |
Für den Auf- und Ausbau der Datenbank sowie für deren laufende Aktualisierung nutzt oekom research vielfältige Quellen. Dazu zählen zum einen Medienberichte und Studien von verschiedenen NGOs, zum anderen die Websites und Berichte der Unternehmen selbst.
Ihre Ansprechpartnerin für den CWM ist Silke Ladewig, Manager Client Relations, Tel.: +49/89/544184-64, E-Mail: ladewig@oekom-research.com




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